Hoffnungsträger Tourismus für ganz Südeuropa

Raus aus der Kälte, raus aus der Nässe – so lautet das Motto von zahlreichen Deutschen auch 2012. Sie haben nun schon wieder die Chance einen günstigen Sommerurlaub zu buchen. Beliebte Reiseziele liegen vor allem in Südeuropa, in Ländern wie Italien, Spanien, Portugal, aber auch Griechenland und den Ländern des ehemaligen Jugoslawiens. Der Grund, warum diese Länder so beliebt sind für Urlauber aus Kontinentaleuropa ist der hohe Anteil an Sonnentagen und auch entsprechend hohe Temperaturen, die man von diesem Land aufgrund der geografischen Lage erwartet.

Zu den beliebtesten Reisezielen der Deutschen zählt immer noch die spanische Insel Mallorca. Allerdings hat diese in den letzten Jahren etwas an Attraktivität verloren. Denn mit tausenden von anderen Deutschen am Strand liegen und Sangria schlürfen, durch die Discos ziehen, das ist für viele nicht mehr das, was sie von einem Urlaub erwarten. Doch selbst auf Mallorca besteht inzwischen die Möglichkeit auch einen Alternativurlaub zu buchen und im Landesinneren die Schönheiten der Insel zu entdecken und vor allem Land und Leute kennenzulernen.

Wirtschaftsmotor Tourismus

Dabei lenkt die schöne Landschaft stets davon ab, dass Länder wie Griechenland, Italien und auch im zunehmenden Maße Portugal und Spanien von der Schulden- bzw. Eurokrise betroffen sind. Dabei hat und kann auch weiterhin der Tourismus, von dem viele der  südeuropäischen Länder größtenteils abhängig sind, den bedrängten Volkswirtschaften wichtige Impulse geben. Doch auch im Krisenjahr 2009 litt der Tourismus. Wobei viele Touristenorte noch glimpflich davonkamen. Dennoch: Weniger Menschen buchten einen Urlaub, aus Angst um ihr Erspartes. Doch in der Branche stehen für 2012 die Chancen gut, dass sich überall der Tourismus sehr gut entwickeln könnte.

Dass der Tourismus in Südeuropa stark ausgeprägt ist, das lässt sich auch an den Einträgen im Branchenbuch Südeuropa erkennen.

Russlands Wirtschaft vielseitig

Russland ist, wenn man es nüchtern betrachtet, nichts anderes als ein Fortsetzungsstaat der Sowjetunion, bzw. dessen, was davon übrig blieb nach der Abspaltung der Teilrepubliken in den 1990er Jahren im Zuge des Zerfalls der Sowjetunion, dem Schreckgespenst des Westens, hat einen Sitz im Weltsicherheitsrat und ist nach wie vor Atommacht.

Russland hat ca. 143 Millionen Einwohner. 80 Prozent davon sind Russen. Darüber hinaus gibt es noch einige andere ethnische Gruppen, die auf dem Staatsgebiet leben. Dies macht Russland zu einem Vielvölkerstaat. Dabei hat es das Land nach der Abspaltung der Teilrepubliken recht schnell geschafft die sogenannte postkommunistische Transformationskrise zu überwinden. Grund dafür ist der Reichtum an Bodenschätzen, was Russland zu einer wichtigen Industrienation macht. Schulden konnten bisher immer wieder beglichen werden. Das Land verfügt über große Währungsreserven.

Die Wechselkurspolitik der russischen Zentralbank hält den Rubel gegenüber Euro und US-Dollar weitgehend stabil. Doch von der internationalen Wirtschaftskrise ab dem 2. Halbjahr 2008 blieb auch Russland nicht verschont. Dabei sind viele Russen dazu übergegangen ihre Ersparnisse in Euro oder US-Dollar anzulegen oder in Immobilien, da es in Russland schon viele Bankeninsolvenzen und auch interne Finanzkrisen zu überstehen gab. Dabei kaufen sich auch viele Firmen in Russland im Ausland ein.

Tourismus in Russland

Der Tourismus spielt in Russland eine zwar nicht so große Rolle, wobei sich dieser auf die beiden Metropolen des Landes, Moskau und Sankt Petersburg, konzentriert. Hier gibt es für die Touristen ein reichhaltiges kulturelles Angebot. Doch auch Kreuzfahrten auf der Wolga stehen hoch im Kurs. Auch von Deutschland aus starten auf der Wolga zahlreiche Touren hin zum sogenannten Goldenen Ring. Doch auch Natururlaub in Karelien und dem Altai-Gebirge ist für ausländische Touristen möglich. Beliebt ist auch eine Fahrt mit der Transsibirischen Eisenbahn.