Osteopathie – verbunden mit Skepsis

In vielen Bereichen herrscht heute eine gewisse Skepsis, wenn es darum geht, dass man sich in die Hände von einem Alternativ-Arzt begibt. Doch alles, was sich außerhalb der Schulmedizin bewegt, also Heilpraktiker und auch die Osteopathie Stuttgart, gewinnt immer mehr Fans. Dabei galt gerade letztere in Deutschland lange Zeit als umstritten. Doch auch heute noch sehen sehr viele Menschen in dieser Heilkunde des Händeauflegens etwas, was ihnen nicht gerade geheuer ist. Inzwischen wird jedoch eine anerkannte Ausbildung zum Osteopathen angeboten, allerdings vorrangig an den privaten Osteopathie-Schulen. Dabei ist dies Ausbildung meist berufsbegleitend. Diese Fortbildung richtet sich an Ärzte, Heilpraktiker und auch an Physiotherapeuten. In Deutschland gilt die Osteopathie nämlich als Heilkunde. Daher darf sie nur von Ärzten oder Heilpraktikern eigenständig praktiziert werden. Dabei dürfen diese „in den Grenzen seines Grundberufes“ osteopathisch arbeiten, wie es im Gesetz heißt. In den USA dürfen Osteopathen wie ganz normale Ärzte arbeiten.

Lehrplan

Der Lehrplan im Rahmen der berufsbegleitenden Ausbildung umfasst mindestens vier Jahre. Dieser findet im Rahmen von Wochenendseminaren statt. Die Schüler müssen an mindestens 1.350 Unterrichtstunden teilgenommen haben. Theorie und Praxis sind dabei geteilt. Der Lehrplan umfasst die medizinischen Grundlagenfächer Anatomie und Physiologie ebenso, wie auch das Erlernen der verschiedenen osteopathischen Techniken. Die Ausbildung ist abgeschlossen, wenn eine Abschlussarbeit und eine Abschlussprüfung vorgelegt wurde.
Die Ausbildung mit dem Schwerpunkt Osteopathie kann auch als fünfjährige Vollzeitausbildung absolviert werden. Hier ist die Ziel Abiturienten. Diese werden während ihrer Ausbildung auf die Prüfung zum Erwerb des Heilpraktikers vorbereitet.

Nach dem Abschluss der Ausbildung bzw. der Fortbildung darf der Arzt bzw. der Heilpraktiker diese Angebote anbieten. Immer mehr Menschen tendieren dazu, dass sie diese Alternativ-Medizin zusätzlich zur Schulmedizin ausprobieren, wenn sie das Gefühl haben, dass ihnen die Schulmedizin nicht weiterhelfen kann