2011 war in Sache Zahl der Verkehrstoten auf deutschen Straßen ein nicht so gutes Jahr. Insgesamt kamen 2011 9,4 Prozent mehr ums Leben, als 2010. Doch auch die Zahl der Personen, die schwer oder leicht verletzt wurden, erhöhte sich 2011. Und zwar um 5,5 Prozent. Allerdings nahm – als Gegentrend sozusagen – die Gesamtzahl der polizeilich aufgenommenen Unfälle 2011 ab. Die Zahl der Unfälle mit Personenschaden stieg aber um 6,0 Prozent auf rund 305.700. Als Grund für die negative Entwicklung bei den tödlich Verunglückten im Jahr 2011 vermuten Experten die relativ milden Wintermonate, sowie den warmen, trockenen Frühling und auch einen vergleichsweise schönen Herbst. Denn bei
günstigen Witterungsbedingungen wird mehr und auch häufig schneller gefahren. Dabei sind bei diesen Witterungsbedingungen auch zahlreiche ungeschützte Verkehrsteilnehmer wie Fußgänger und Zweiradfahrer unterwegs. Die Schwere der Unfälle steigt aus diesem Grund sehr leicht an. Letztlich haben die hohen Schadenssummen natürlich auch Auswirkungen auf die Höhe der Kfz Versicherung. Eine Rolle hierbei spielt natürlich auch die Schadenfreiheitsklasse. Diese geht natürlich nur dann zugunsten des Versicherten runter bzw. wirkt sich günstiger aus, wenn dieser keinen Unfall verursacht bzw. meldet.
Hohes Risiko in Mecklenburg-Vorpommern
Wie auch im Bezug auf die Regionalklasse ist das Risiko von Bundesland zu Bundesland natürlich verschieden hoch in einen Unfall mit tödlichem Ausgang verwickelt zu werden. Gemessen an der Einwohnerzahl war 2011 das Risiko im Straßenverkehr zu sterben in Mecklenburg-Vorpommern besonders hoch. Hier kamen 87 Todesopfern auf je eine Million Einwohner. Doch auch Sachsen-Anhalt (mit 78) und Brandenburg (mit 75) hatten wesentlich höhere Werte in dieser Hinsicht, als im Bundesdurchschnitt. Der Schnitt lag 2011 bei 49 Getöteten je eine Million Einwohner. Besonders viele Verkehrstote im gab es im Dezember 2011.