Wenn man über Baukunst spricht, ist es ja oftmals so, dass man an die großen Bauwerke in den verschiedenen Ländern auf der Erde denkt. Doch Baukunst ist nicht immer nur ein fertiges Gebäude, sondern gerade Gebäude, die vielleicht noch gar nicht fertig sind oder wieder restauriert werden müssen. Die Rede ist von dem sogenannten Gerüstbau, der auf oftmals sehr unwegsamen Gelände oder nicht vorhandenen Untergrund eine stabile Konstruktion erschaffen muss. Es gibt viel mehr zum Thema Gerüstbau als nur das, was man oftmals auf den ersten Blick sehen mag. Es ist nicht so einfach wie es erscheint, die verschiedenen Stangen und Stahlkonstruktionen so stabil an einem Gebäude oder in einem Gebäude zu befestigen, das sie enormes Gewicht tragen können und stabil stehen und das er jedem Wetter. Daher kann man auch beim Gerüstbau von einer gewissen Baukunst sprechen.
Konsolengerüst
Ein Beispiel der Gerüstbau Kunst ist das sogenannte Konsolengerüst. Diese Art des Gerüsts wird verwendet, wenn es sich um ein längeorientiertes Gebäude handelt. Vor allem wenn das Gebäude keinen festen Untergrund aufweist oder aber am Wasser gebaut wurden wie beispielsweise in Venedig. Dort gibt es vor den Gebäuden oftmals keinen festen Untergrund und die einzige Möglichkeit ist ein Konsolengerüst um Sanierungsarbeiten an den Gebäuden durchführen zu können.
Leitergerüst
Das wohl bekannteste Gerüst ist das als Leitergerüst betitelte Systemgerüst. Dabei handelt es sich um einen stabilen Stahlrahmen, der aus verschiedenen Stahlrohren verschraubt wird. Dazu kommen meistens Holz oder auch Metallplanken, die zwischen dem Rohrrahmen für Verbindungen sorgen. Am dafür vorgesehenen Stellen können Leitern untergebracht werden, um verschiedene Etagen zu überbrücken. Das Leitergerüst ist das wohl flexibelste Gerüst, wenn es darum geht, auf festem Untergrund ein Gebäude einzurichten. Durch das hohe Maß an Flexibilität und die schneller auf und Abbaumöglichkeit wird das Leitergerüst gerade hierzulande am häufigsten verwendet.